#302 Joshy Pottackal O.Carm. – Ordensgeistlicher und Weihbischof in Mainz

Shownotes

Als junger Mann träumte er davon, als Missionar nach Afrika zu gehen. Jetzt ist Pater Joshy Pottackal Weihbischof in Mainz und damit der erste Bischof Deutschlands mit nicht-europäischen Wurzeln. Warum seine Weihe in diesem Frühjahr für katholische Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland ein wichtiges Zeichen ist, erzählt der Karmeliterpater in der neuen Folge von Himmelklar. Außerdem spricht er über seine Kindheit im multireligiösen indischen Bundesstaat Kerala. Er wünscht sich für die katholische Kirche in Deutschland ein bisschen mehr Flexibilität und Leichtigkeit und denkt darüber nach, wie sie verlorenen gegangenes Vertrauen zurückgewinnen kann.

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00:00:11: In Indien hat man viel mehr Flexibilität.

00:00:13: Ich sage mal so, wir haben für eine irgendeine Beispiel wie der Fahrtfest.

00:00:18: um das auf die Beine zu stellen braucht man mindestens fünf Sitzungen und in Indien geht es ein bisschen mit weniger Vorbereitung.

00:00:28: Das Vorbereiten ist nicht schlecht, wir Deutschen brauchen das und in indien kann man etwas flexibel agieren.

00:00:32: vielleicht ja also ich denke aber trotzdem insgesamt ein bisschen flexibel zu sein nicht immer alles nach Regeln zu gehen, nach Protokoll zu gehen.

00:00:41: Das wäre vielleicht mal so ein Punkt.

00:00:43: Ein bisschen Leichtigkeit!

00:00:48: Herzlich willkommen bei Himmelklar, dem katholischen Podcast.

00:00:52: Host bin heute ich, Hilde Regenitha und heute habe ich eine Hoffnungsgeschichte aus Mainz für euch dabei die Geschichte von Pater Joshi Potterkill nämlich der als erster nicht in Europa geborene katholische Geistliche zum Bischof in einem deutschen Bistum ernannt und gewalt worden ist.

00:01:09: Fünfzehnten März, vor Kurzem also bei die Weye und heute ist Pater Joschi unser Gast.

00:01:14: Schön dass Sie bei uns sind Herr Weihbischof Pater Joshi.

00:01:18: Ja vielen Dank für Ihre Interesse und auch für die Einladung dazu!

00:01:22: Was war das für sie ganz persönlich für ein Moment der Moment der Weye?

00:01:28: Ja, hab ich soll ich so sagen... Das ist eine ganz besondere Moment.

00:01:33: ja Ich kann nicht anders ausdrücken Das zu wissen, dass der Dom ist voll.

00:01:41: über zwei tausend Leute waren dort und alle denken und beten mit und wollen Teil haben.

00:01:49: Daran aus ganzer Welt waren Menschen da auch Ordensmitbrüder.

00:01:54: All das war ein grossartiger Moment aber auch sehr spirituelle Moment weil Allein, wenn man bei allerlei Liternarie und so liegt.

00:02:04: Und alle beten für einen.

00:02:06: Das ist halt wirklich sehr ergreifende Moment.

00:02:10: Und toll herrscht hier irgendwie wie man sagen kann eine gute Erfahrung.

00:02:17: So ein Bischofsweihe ist ja immer was Besonderes aber in Ihrem Fall war das Interesse jetzt wirklich außerordentlich groß.

00:02:24: Konnten Sie das nachvollziehen?

00:02:26: Ja!

00:02:26: Weil ich sage mal so, wie die Rückmeldung immer bekomme.

00:02:32: In Deutschland leben ja viele Christen mit Migrationshintergrund und das erste Mal irgendwie jemand zu einer Ernennung bekommt an einen... in Bischofsposten.

00:02:45: Und das ist auch für die Menschen mit Migrationshintergrund eine große Freude bereitet hat, das habe ich immer zu spüren bekommen.

00:02:54: aber nicht nur dass, dass auch wir gesehen werden, Menschen mit der Migrations-Hintergrund.

00:02:58: Das ist auch bei den deutschen katholischen Christen war auch eine Riesenfreude.

00:03:03: also insgesamt war es halt wirklich ja extrem schön das mitzubekommen.

00:03:11: Der erste Weihbischof Deutschlands mit nicht-europäischen Wurzeln, das sind sie eben jetzt.

00:03:16: Und Peter Kohlgraf also ihr Bischoff in Mainz hat ihre Nennung als starkes und wichtiges Zeichen in unsere Zeit hineinbezeichnet – was für ein Zeichen ist das?

00:03:26: Wie ich eben gesagt habe, es ist ein Zeichend, dass viele Menschen hier leben die nicht in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, sondern katholische Christen sind oder Christen überhaupt.

00:03:40: Und auch viele Priester aus anderen Ländern stammen und auch hier tätig sind und das auch zu einer Anerkennung findet.

00:03:51: Das ist ein großes Zeichen, dass kathlorischer Kirche eine Universalkirche dass überall Menschen mit christlichen Glauben leben.

00:04:01: Und er hat ja auch damals ja betont, der Papst ist ja kein Italiener.

00:04:08: Der Papst war in Amerika geboren und war in Peru tätig als Bischof.

00:04:13: also das ist die katholische Kirche sehr universal.

00:04:16: der Kirche ist aus der ganzen Welt ein größter Leben und wenn auch hier Anerkennung findet, das ist ein starkes Zeichen.

00:04:25: Das hat er damit gemeint.

00:04:27: Als Weihbischof haben sie auch sogenannte Insignien verliehen bekommen, also Zeichen ihres Amtes.

00:04:33: Zum einen Dimitra die traditionelle Kopfbedeckung eines Bischofs.

00:04:37: Auch ein Stab, ein Brustkreuz und ein Ring Und diese Insignen sind bei ihnen ganz bewusst schlicht gewählt.

00:04:44: Die drei Letzteren zum Beispiel aus Holz nicht etwa aus Edelmitteil.

00:04:47: Was bringen Sie damit zum Ausdruck?

00:04:49: Erstens habe ich ja immer wieder erzählt, Holz ist auch ein Zeichen für Wachstum und Leben.

00:04:56: Und auch eine Hoffnungzeichen denke ich, weil jedes Jahr wenn man einen Frühling sieht, dass es auch was Gestorbenes so aussieht daraus leben wächst.

00:05:09: um dieses Zeichen und Symbol, das ist eine Ostersymbol, denke ich gehe davon aus oder?

00:05:13: Denke ich so.

00:05:15: Und das war für mich wichtig, aber auch schlicht gut.

00:05:18: es ist ja wie Sie da sehen können Ich habe auch den Trigier daran Es kann nicht aus ganz Holz sein Da muss auch irgendwie Metallisches dann sonst Kann ich das nicht immer als Ring anziehen.

00:05:30: Ja Aber ich wollte halt damit ein Zeichen setzen.

00:05:33: Das ist in der Hoffnung.

00:05:35: Zeichen sage ich mal so.

00:05:36: Das ist für mich ganz wichtig Auch wenn man heutzutage in der Welthalt denkt oder auch in der Kirche, wo man das Gefühl hatte, wohin führt das Ganze hin.

00:05:45: Und das finde ich halt ganz wichtig dass man sagt ja es gibt eine Hoffnung, eine christliche Hoffnung.

00:05:52: Sie leben jetzt seit mittlerweile zweiundzwanzig Jahren in Deutschland.

00:05:55: Sie sprechen wirklich superdeutsch, sie kennen Land und Leute längst ziemlich gut.

00:06:00: aber lassen uns jetzt mal auf ihre Wurzeln gucken.

00:06:02: die liegen nämlich im heute bevölkerungsreichsten Land der Welt in Indien und zwar im Bundesstaat Kerala.

00:06:09: In was war eine Welt?

00:06:10: sind sie da im Jahr neunzehntonaldseinundsetzig hineingeboren?

00:06:14: Ja Kerala ist Gottes eigenes Land, heißt das den Werbung.

00:06:19: Deshalb weil wir so ein subtropisches Wetter haben.

00:06:23: Das ist ein Land mit sechshundert Kilometer Länge und ungefähr sechszig Kilometer ist es breit.

00:06:31: Das hat eine Küstengebiet, eine mittlere Gebene oder ein Berggebiet.

00:06:35: sehr schöne Landschaft, sehr grün mit viel Wasser, forty-fünf Flüsse in diesem Land Und auch Backwater, ein sechserhundert Kilometer langen Küste.

00:06:48: Also sag ich mal so das ist landschaftlich sehr schön.

00:06:51: erstens und zweitens ist es in einem multireligiuses Land.

00:06:56: wir erleben in Indien ist es ja bekannt von den eins Komma vier Milliarden Menschen sind es ganz Indien, in Kerala sind das ungefähr sechzig Prozent und es gibt so zwanzig Prozent Christen und zwanzich Prozent Muslim.

00:07:09: Also man lebt und wächst auch in so eine multi religiöse Setup.

00:07:16: Und drittens ist er so dass wir eine lange christliche Tradition haben.

00:07:21: Ich bin auch einer der sogenannten Thomas-Christen.

00:07:25: Uns gibt es oder die Christentum gibt es in Kerala seit ungefähr zweitausend Jahren, also zweiundfünfzig.

00:07:32: nach Jesus kamen die erste Junge nach Keralaa deswegen weil wir eine starke Handelsroute damals durch Arabisches Meer hatten.

00:07:44: von Keralaaa ist das verbunden Gewürze ja Kadamum und Pfeffer und so, das ist dieser Gewürzroute sozusagen.

00:07:55: Und von dieser Tradition bin ich halt auch geboren.

00:07:58: Ich bin als ein Syromalabarischer Christ getauft weil das in Indien die Tradition durch diese dieser Christendom, dieser Thomas Christen aus der syrischen Tradition kommt.

00:08:11: deswegen heißt es Syrisch und Malabarisch weil Kerala wird als Malabarküste genannt ja zusammen verbindet das Syromalabarische Christentum.

00:08:22: Also sehr, ich sage mal so sehr gläubige Familie bin ich geboren und ich war auch üblich dass man in der Kirche auch dementsprechend aktiv ist.

00:08:33: meine Eltern waren noch sehr aktiv in der kirche.

00:08:36: Ich bin in so eine gläube Familie geboren dort aufgewachsen aber in so einer multiligiose Kultur und Land.

00:08:43: Und auch ein schönes Land

00:08:44: hier.".

00:08:44: Was hat das bedeutet dieses Multireligiöse?

00:08:46: Also, dass es ganz normal war da sind andere die sind hindos oder andere die.

00:08:52: Das bedeutet, dass man noch ein Verständnis hat auch an der Religion.

00:08:56: Dass man viel mitbekommt.

00:08:58: zum Beispiel das war so selbstverständlich, dass Man zu Hindu fest eingeladen wird und die Hindus dann auch zu unseren Festen wie heute also zum Passchermal zum Beispiel hingeladen waren abends oder Ostern.

00:09:12: Selbstverständlich in die Kirche kamen.

00:09:17: damals mit so einem großen Verständnis für die Legion groß geworden, noch was er verständlich das in der Schule, in der Klasse direkt gegen mir ein anderer Glaubensrichtung.

00:09:28: Menschen mit anderen Glaubenrichtungen sitzt ja dieser Dialog oder das Miteinander.

00:09:34: jetzt man hat ja nicht über die Legion unterhalten aber das Mitteinander und das Verständniss.

00:09:39: einfach mal dass auch einer fragt wenn man Sonntags nicht in die Kirche geht dann bist du nicht in den Kirchen gegangen.

00:09:45: also Das kam dann von einem Hindu einfach so selbstverständlich.

00:09:50: Und das war also so das Schöne, was ich in Erinnerung habe.

00:09:54: Wobei mittlerweile muss man sagen die Polarisierung auf der ganzen Welt wie man das so mitsbekommt dass auch Kerala trifft.

00:10:02: Sie haben ja gesagt sie sind eine sehr gläubige Familie hineingeboren.

00:10:07: Wann haben Sie denn gemerkt, dass Gott mehr von Ihnen will?

00:10:11: Gute Frage, ich kann jetzt so vor einem Moment nicht reden.

00:10:17: Ich hatte diesen Wunsch von Kindern irgendwie brichter zu werden, warum auch immer?

00:10:23: Aber gut man braucht doch gute Vorbilder im Leben dass dieser Wunscht dann stärker wird.

00:10:29: es war wirklich ein Heimatfahrer der viel erreicht hat, sehr gut mit Menschen umgegangen ist und auch Glauben so gelebt hat.

00:10:40: Ich sage mal eine Augenhöhe, dass man das Gefühl hat bei ihm ist man geworden oder erlebt einen Glaubem vor.

00:10:47: Das hat mich motiviert in den jungen Jahren wo ich einige Monat, wenn ich sehr lange Ministerin war.

00:10:57: Und das hat mich geprägt.

00:10:58: aber meine Familie mein Bruder ist auch ein Carmelita-Pater und deshalb der Grund warum ich den Carmelitnoten ausgesucht habe ja also so im Moment kann ich nicht sagen dass kamen einige Ja und vor allem ich denke immer, dass ich wollte eigentlich in die Mission.

00:11:20: Mission heißt das darf man nicht falsch verstehen.

00:11:23: es ist nicht nur Evangelisierung wenn man so im Indien eine Mission denkt.

00:11:27: oder für unser Verständnis damals dass man irgendwie in seinem sozial schwachen Gegend geht aber mit der christlichen Botschaft und auch für die Menschen da ist, das Mitbildung oder auch mithilfe amtliche Sachen klarzukommen.

00:11:44: Das war also ein Wunsch.

00:11:47: Und deswegen habe ich auch eine Ordensgemeinschaft ausgesucht, dass man auf die Möglichkeit hat wenn man so eine Diözese beitritt oder eintritt dann ist man ja etwas begrenzt in seiner Möglichkeiten.

00:11:59: Sie sind sehr jung eingetreten?

00:12:01: Ich glaube mit fünfzehn Jahren stimmt es?

00:12:04: Genau, dann waren Sie Kamellid.

00:12:05: Aber dass sie mal in Deutschland landen würden, das hätten sie sich als junger Ordensmann nie träumen lassen sagen.

00:12:12: Sie hatten damals ganz andere Träume.

00:12:14: Wovon haben Sie geträumt?

00:12:18: Ja wie ich gesagt habe, wenn die Mission tätig zu sein.

00:12:21: Das war halt so mein Traum.

00:12:23: Mission meine ich jetzt, wie ich jetzt vorher erzählt habe.

00:12:26: Also diese Art von Mission.

00:12:29: Andererseits Wenn man die Frage dann gestellt kriegt, als junger Carmelit will so nach Europa und nach Deutschland.

00:12:38: Vor allem das ist ja auch unsere Mutterprovinz gewesen weil ich war damals Mitglied der deutschen Provinz in der Zeit Und es hat mich einfach mal fasziniert und liberisiert muss ich sagen.

00:12:52: aber wie gesagt habe im Nordindien oder in Afrika.

00:12:58: Ich hatte auch eine Art Indian Administrative Service, das macht man so eine Art Ausbildung wo man auch von der staatlicher Seite agieren kann und das war alles die Träume in den Zeiten wo ich dann Theologie studiert habe.

00:13:17: Dann kam es halt anders dass ich dann so die Frage bekommen habe.

00:13:21: damals

00:13:22: Es kam ganz anders und im Jahr zwei Tausendvier sind sie tatsächlich nach Deutschland gekommen.

00:13:26: Und wir müssen uns das mal vorstellen, was das bedeutet aus diesem tropisch geprägten Kerala mit seiner üppigen Vegetation in ins Deutschland so wie es halt ist?

00:13:37: Das war wahrscheinlich ein ziemlicher Kulturschock nämlich an

00:13:41: Ja also dass Wetter da wird ja vorbereitet man muss hier Deutsch lernen.

00:13:46: Ich habe in der Göttingstut auf Deutsch gelernt.

00:13:49: Dann kriegt man das einigermaßen mit, was da los ist.

00:13:54: Das ist klar, aber es muss man halt erst mal erleben.

00:13:56: Ich kam im Oktober genauer gesagt, der Zweiundzwanzigste in Oktober, Zweitausendvier nach Deutschland und das war so wie bei Ihnen heute hier sehr soniger Tag In Mainz.

00:14:08: Und ich dachte, wenn die Sonne scheint wie in Kärle ist es so warm!

00:14:11: Ich bin mit einem T-Shirt rausgegangen und das war kalt.

00:14:16: Man muss das trotzdem erleben und kennenlernen.

00:14:24: Das Essen, was serviert bekommt, ist anders im Kloster.

00:14:27: Also ich muss ja nicht selber kochen.

00:14:31: Kultur-Shock kann man so nicht sagen.

00:14:33: Das muss man erleben, weil manchmal ist es vorbereitet in der Sprachschule und auch im Orden.

00:14:38: Weil wie ich gesagt habe, ich habe mir damals zu den deutschen Provinz gehört.

00:14:43: Man hat eine Ahnung von Erzählen hier aber das live zu erleben ist halt anders.

00:14:49: Worüber haben Sie sich denn ganz am Anfang besonders gewundert in Deutschland?

00:14:53: Was fanden sie so richtig komisch hier?

00:14:56: Komisch kann ich nicht sagen, aber anders war es halt.

00:15:00: Ich war mein Fang als Schulseelsorge eingesetzt und Indien... Es macht halt gewöhn, dass es um frontale Unterricht gibt.

00:15:13: Und der Lehrer erzählt die Schüler haben das zu befolgen.

00:15:16: Ungefähr so ist das Schulsystem und hier war es halt anders, dass man auch selbstbewusster Schüler sieht und auch viel mit Dialogern passiert.

00:15:27: aber auch sag ich mal so die Lehrer nicht ihrer Macht ausüben dürfen in dem Sinne, dass sie so gewalttätig werden oder ja also was anders, was ich erlebt habe oder auch dass eine Arbeit in einer Fahrei auch, ich sage jetzt mal so synodal wirkt.

00:15:47: Dass die ehrenamtliche aber auch die Räte haben da viel mitzureden das auch ehrenamlische viel mit gestalten.

00:15:55: Ich meine in Indien machen sie auch viel.

00:15:57: Aber bei einem Fahrfest zum Beispiel so eine Hilfe Das ist großartig, aber auch so eine Liturgie Gruppe da ist Die auch mietreden und solche spirituelle Pasteurale Aufgaben, dass auch ehrenamtliche Menschen mitreden dürfen.

00:16:14: Menschen meine ich jetzt, also die Gläubige.

00:16:17: Und das ist alles so eine neue Welt sage ich mal so ja dass muss man erst einmal kennenlernen und auch erleben.

00:16:26: da mussten sie sich wirklich erstmal dran gewöhnen Stück für Stück nehme ich an was hat ihnen dabei geholfen diese neue Kultur auch diese religiöse Kultur kennenzulernen und dann ja da reinzuwachsen?

00:16:38: Ja, also man kriegt ja Unterstützung und wir hatten auch eine lange Ausbildungszeit gehabt in Bistum Mainz.

00:16:44: Das geht um die sechs Jahre lang damals ging es.

00:16:48: Und man ist ja nicht alleine, man spricht ja auch mit den Mitbrüdern.

00:16:51: das war mein Glück dass ich im Kloster war in Kloster Mainz und der Erlebnisse kann man noch miteinander sprechen und aus Gespräch wird man auch einigermaßen dann vorbereitet sage ich mal so.

00:17:04: und dann muss er eine gewisse Offenheit mitbringen das ist klar und dieser Gegenseitigkeit auch respektieren.

00:17:11: Und dann funktioniert es, aber die Spracherausbildung, dass man im Gespräch geht, das man miteinander redet und auch eine gewisse Offenheit dafür hat, ja?

00:17:22: Dann funktioniert!

00:17:22: Und auch das Verständnis, dass alle Christen sind getauft und haben auch eine Verantwortung glauben gemeinsam zu leben.

00:17:32: Und diesen Verständnissen muss man denn auch haben.

00:17:35: Also Offenheit, gegenseitiges Verständnis.

00:17:39: Wie ist das heute?

00:17:40: Jetzt sind Sie schon lange hier kennen vieles können das ganz anders einschätzen aber haben sie manchmal heute noch so ein Gefühl von Fremdheit?

00:17:48: also wenn ich jetzt in Bistum Mainz unterwegs bin habe ich das nie so erlebt auch in der Gesellschaft.

00:17:54: man muss ja sehen Deutschland ist eine Einwanderungsland.

00:17:57: Aber dass so selbstverständlich ist es glaube ich nicht.

00:18:04: Und das merkt man da oder da, aber jetzt sage ich mal immer in meine Arbeit.

00:18:10: Oder wo ich jetzt hier unterwegs bin, wo ich in der Fahrei tätig war... Das habe ich so nicht erlebt oder in den Dörfern oder Städten wie ich so lebe.

00:18:20: Also das ist jetzt kein Alltag!

00:18:22: Aber man merkt dass kann besser werden.

00:18:26: Sie haben das angedeutet, Deutschland ist ein Land mit einer schweren Vergangenheit gerade auch was den Umgang mit anderen oder vermeintlich anderen angeht.

00:18:35: Sie habe es jetzt im Grunde schon gesagt aber ich frage doch noch mal ganz dezidiert Haben sie in diesen über zwanzig Jahren die sind hier jetzt auch mal Erfahrungen von Diskriminierung oder womöglich sogar Rassismus machen müssen?

00:18:46: Ich sage mal so, das habe ich ein paar Mal jetzt gesagt Es gibt eine Kulturwandel, ich sage jetzt genau kann man nicht sagen die erste zehn Jahre also bis zum Fünfzehn-Sechzehn und danach.

00:19:02: Das durfte ich auch erfahren und merken.

00:19:07: Normalerweise habe ich wenn ich jetzt als Seelsorger irgendwo hinkomme... Vielleicht

00:19:11: erklären Sie das noch mal was war der Kulturwandel?

00:19:13: Wie war es erst und wie wars dann?

00:19:14: Was ist besser und dann schlechter oder umgekehrt?

00:19:17: Ehrlich sagen wir mal so.

00:19:19: Wir wurden damals, wenn ich halt jetzt zivil unterwegs bin als Priester oder mit Ordnungs-Traktives anders.

00:19:26: und dann sind wir oder ich war ja nicht alleine zu dritt gekommen.

00:19:31: und das wenn sage ich als indischer Studenten Informatiker und so wahrgenommen worden hat man viel mehr.

00:19:37: So, wie gesagt Freude in der Informatika und so weiter.

00:19:41: So ist es rübergekommen.

00:19:43: Ich sage mal so ein kleinen Beispiel damals hat man uns gefragt dürft ihr Rindfleisch essen?

00:19:48: Und das war also die Themen, die dann kamen.

00:19:51: Und nach so weit aus im Fünfzehn sechszehn ist man denn wenn man auch junge Männer unterwegs sind als Flüchtlinge wahrgenommen worden.

00:20:02: Und dann kamen die Fragen, durfte ihr Schweinefleisch essen zum Beispiel.

00:20:06: Also das ist halt so dieser Moment, den man merkt oder halt auch ja die Blicke ein bisschen anders geworden sind.

00:20:15: ich will jetzt nicht sagen dass generell so ist aber man merkte halt so ein bisschen Unterschied in der Zeit und das finde ich ein bisschen traurig und schade weil wir ja eigentlich in Deutschland In meinem Leben, das habe ich gut erlebt.

00:20:33: Und dann gibt es diese klein bisschen... Das will man auch nicht übertreiben.

00:20:38: Aber das gibt's und das gab es in den letzten zehn Jahren ein bisschen mehr.

00:20:42: Das muss man schon sagen.

00:20:45: Es ist schwieriger geworden für Menschen mit Migrationshintergrund seit Jahrzehnten?

00:20:50: Ja genau!

00:20:52: Jetzt schwieriger ist auch sehr übertrieben aber da war zum Beispiel auch im Köln dieser diese Neujahrs

00:21:01: nachdenken.

00:21:03: Dann hat man gemerkt, wenn wir auch in den Menschenmengen gekommen sind, dass man noch ein bisschen geguckt hatte, wer ist da?

00:21:08: Also das

00:21:12: Umso wichtiger ist es ja vielleicht, dass mit Ihnen jetzt in der katholischen Kirche eben jemand mit Migrationshintergrund – das ist ein hässliches Wort.

00:21:21: Aber nehmen wir's ruhig mal!

00:21:23: Jetzt eben Bischofen ist.

00:21:25: Das kann den Leuten ja wirklich Mut machen.

00:21:27: Das haben Sie eingangs schon gesagt.

00:21:29: Interessant finde ich auch die Nachricht von Ihrer Ernennung.

00:21:31: Die ist natürlich nach Indien gegangen.

00:21:34: Mit welchem Effekt?

00:21:38: Ganz Indien kann ich nicht sprechen für die eins, vier Milliarden.

00:21:41: Aber ganz Kerala war das halt einfach WhatsApp-Status war mein Bild ja?

00:21:47: Also das war so so.

00:21:48: das Besondere und auch die große Freude die man gemerkt hat und stolz vor allem hier auch viele die jetzt als Studenten oder als Krankenpfleger gekommen sind Auch die gesamte indische Schwester Ja, mittlerweile viele haben die in der Pflege tätig sind und auch in Indien selber.

00:22:08: also dieser Stolz und Freude.

00:22:11: Und auch noch mal ja man kann aber das andere man kann auch in Deutschland auch was werden mit Migrationshintergrund.

00:22:18: Das kam auch sehr stark zum Ausdruck.

00:22:21: einer oder anderen noch gesagt habe ich bin in Mainz also Priester Wir wussten aus Gerrilla tue ich den Dienst, weil hier kann man was werden.

00:22:32: Also das kam halt wirklich stark über diese positive Denken.

00:22:41: Dass sie jetzt Weihbischof sind und dass Sie auch aktiv an der Bischofskonferenz teilnehmen.

00:22:45: Das macht natürlich die katholische Kirche in Deutschland zumindest ein bisschen diverser.

00:22:50: Wie wichtig finden Sie?

00:22:51: Da haben wir eingangs schon darüber gesprochen.

00:22:54: Die Weltkirche ist ja schließlich auch Diverse, und zwar sehr divers sogar.

00:23:00: Ich sage mal so ich habe jetzt überhaupt keine Erfahrung von Deutsche Bischofskonferenz.

00:23:08: In den Frühjahrskonferenz, da war ich noch nicht geweiht und konnte mich nicht daran teilnehmen.

00:23:13: Und jetzt in September, da werde ich Teil sein das muss ich erst einmal kennenlernen wie die Situation oder wie die Diskussionen dort sind.

00:23:21: Ich denke, da ist ja auch der ukrainische Bischof Ist ja auch oder exarchist Ja auch dabei.

00:23:27: als nunsius ist auch jemand aus kroatien war jetzt ja dabei.

00:23:33: Ich sage mal ich kann dazu überhaupt nichts sagen.

00:23:36: Das muss ich erstmal kennenlärmen.

00:23:38: Da müssen wir im Herbst noch mal sprechen.

00:23:41: Zum Prinzip Weltkirche gehört ja, dass man voneinander lernt – alle Seiten voneinander.

00:23:46: Was würden Sie sagen?

00:23:48: Was kann die katholische Kirche in Deutschland zum Beispiel von der katholschen Kirche?

00:23:53: Ich sage, in der letzten Zeit habe ich auch die Frage öfters bekommen.

00:23:56: Ich habe mir echt überlegt was kann die katholische Kirche in Deutschland lernen?

00:24:00: Man muss ja sehen das sind zwei unterschiedliche Kulturen dass eine irgendwie einfach mal hier rein zu passen.

00:24:06: Das funktioniert einfach nicht weil es eine andere Mentalität ist Christentum entwickelt und auch gelebt wird.

00:24:13: deswegen also was ich so sehe ist es als wir sind eine sehr... Also Indien hat man viel mehr Flexibilität.

00:24:24: Ich sage mal so, wir haben für eine irgendein Beispiel wie der Fahrfest.

00:24:28: Um das auf die Beine zu stellen braucht man mindestens fünf Sitzungen und in Indien geht es ein bisschen mit weniger Vorbereitung.

00:24:38: Das Vorbereiten ist nicht schlecht, wir Deutschen brauchen das und in indien kann man etwas flexibel agieren vielleicht ja?

00:24:44: Also ich denke aber trotzdem insgesamt ein bisschen flexibel zu sein.

00:24:49: Nicht immer alles nach ja, Regeln zu gehen nach Protokoll zu gehen.

00:24:56: Das wäre vielleicht mal so.

00:24:58: ein Punkt aber sagen wir mal wirklich das ist eine andere Kultur und anderer Mentalität.

00:25:02: hier ist eine anderen Kultur und andere Mentalität.

00:25:04: Das kann man halt einfach so nicht aufnehmen.

00:25:08: Ein bisschen Flexibilität

00:25:10: würde ich mal sagen, ein bisschen Leichtigkeit.

00:25:13: Flexibilitet und Leichtigheit das sind doch schon mal zwei gute Punkte.

00:25:17: Anderes Thema, Papst Leo der selbst Augustina ist.

00:25:20: Der scheint ja ganz gern andere Ordensleute auf wichtige Posten zu holen auch in Deutschland gerade zum Beispiel wieder den Herz Jesu Priester Heiner Wilmer auf dem Bischofstil in Münster oder eben sie als Wahlbischof von Mainz.

00:25:32: hat das in ihren Augen eine Bedeutung dass Ordens Leute jetzt offensichtlich eine wichtige vielleicht auch eine größere Rolle spielen?

00:25:40: Dazu kann ich auch wirklich überhaupt nicht sagen im Moment.

00:25:44: Sie wissen, ein Bischof wird ja ernannt vom Papst aber es ist ein langer Prozess.

00:25:49: erst mal müssen der Vorschläge kommen von den Diözösen und ich kann dazu jetzt nicht so viel sagen ob der Papst deswegen Ordensleute will man vorher Bischoff ernannt worden.

00:26:09: Wir sind insgesamt in Deutschland fünf Ordensbrüste als Beschöfe oder Weihbischöfe, das ist ein schönes Zeichen auch für Orden.

00:26:18: aber ob das jetzt eine große Rolle spielen wird in der Bischofserlennung?

00:26:23: Das weiß ich also.

00:26:24: jeder Ordent hat ja seine eigene Speditualität und Charisma die einer Rolle spielen sollte und auch spielt.

00:26:29: Aber in der bischofserlennungen redet du was jetzt... das weiß ich nicht.

00:26:34: Dann lassen Sie uns noch mal gemeinsam nachdenken, was Ordensleute vielleicht mitbringen, was der ganzen Kirche gut tun kann.

00:26:41: Ich würde jetzt mutmaßen vielleicht der Sinn für ein Leben in Gemeinschaft?

00:26:45: Genau!

00:26:46: Es sind gemeinsame Leben, gemeinsam Beten aber auch gemeinsam Feiern.

00:26:51: also diese Gemeinsschaft das ist ja auch in der Fahrreise eine Glaubensgemeinschaft Aber die Gemeinschafte etwas intensiver gelebt wird, aber mit einem Charisma oder einer Spiritualität dass Ordens eigens ist und dafür zu leben und das zu bewirken.

00:27:06: Auch betend, ja?

00:27:07: Die Ordensgemeinschaften sind ja auch... wir beten ja drei-, viermal am Tag, je nachdem!

00:27:12: Und auch Anliegen der Menschen also die Menschen, die keine Worte finden für sie ein Wort zu geben.

00:27:18: Also das ist ja so das Besondere an Ordensleben.

00:27:22: Tatsächlich haben ja eigentlich alle Ordensgemeinschaften in Deutschland Nachwuchs-Sorgen, wenn auch unterschiedlich stark.

00:27:29: Das ist bei den Kameliten zu denen Sie gehören in Deutschland nicht anders?

00:27:33: Wie sehr besorgt sie das?

00:27:35: Sehr!

00:27:36: Ich sage mal ich bin ja Mitglied der indischen Provinz.

00:27:40: In Indien haben wir auch das Problem langsam weil die jüngere Christen stark auswandern, aber in Deutschland oder Europa insgesamt ist es ein starkes Problem.

00:27:51: Und dann macht man halt auch Gedanken was machen wir falsch?

00:27:54: Ob ihr überhaupt falsch machen?

00:27:55: Ob das Leben überhaupt noch Sinn macht?

00:27:59: Aber ich denke... Mehr als Berufung, ich merke dass wir eine Bedeutung haben weil die Menschen immer noch zu uns kommen unser Gebet anliegen oder für Tage in den Klöster zu verbringen usw.

00:28:13: Das ist traurig und schade.

00:28:15: das sind jetzt Berufungen nicht da sind, man lebt ja von der Hoffnung und die Hoffnung stirbt zuletzt.

00:28:23: Und ich denke dass es irgendwann mal andere Seiten kommen.

00:28:27: aber das ist auch gut, dass man auch selbst kritisch werden kann und auch demütig werden kann, auch in sich gehen kann, Gedanken machen kann und von der Hoffnung auch leben kann.

00:28:41: Aber es ist im Moment wirklich sehr, sehr belastend dieses Denken.

00:28:45: Weil man nicht mehr weiß... Ich lebe ja in Gloster Mainz und ich weiss nicht ob nach zehn Jahren das Gloster-Mainz doch bestehen kann, weil die Mitbrüder werden immer älter und wenn wir zu zweit oder zu dritt in so einem Riesengröster leben, das hat auch keinen Sinn.

00:29:00: also es ist wirklich traurig und schade.

00:29:04: Sie sind Weihbischof geworden in einem Moment, der geprägt ist von ganz vielen Krisen.

00:29:09: In der Kirche aber auch genauso in Politik und Gesellschaft.

00:29:12: Die katholische Kirche in Deutschland hat durch die Missbrauchskandale nicht nur viele Mitglieder verloren sondern auch ganz viel Vertrauen.

00:29:19: was können?

00:29:20: Und wollen sie persönlich dafür tun dass Kirche Vertrauen bei den Menschen zurück gewinnt?

00:29:27: Wir leben hier eine Botschaft und wir haben ein Vorbild, Vorbild heißt Jesus.

00:29:33: Und wir leben die Botschaft in Botschaft der Liebe.

00:29:36: also ich denke wenn wir unsere eigene Botschaft was wir verkünden Leben Menschen als Menschen annehmen, akzeptieren.

00:29:46: Also wir können nur durch unser Leben das Vertrauen gewinnen glaube ich.

00:29:50: Man sagt ja immer Wein prädigen und Wasser trinken.

00:29:54: also das hilft so nicht.

00:29:57: Dass man demütig wird und auch an Jesus orientiert, unser Glauben orientiert oder die Botschaft orientiert in eigenem Leben praktiziert und lebt.

00:30:09: Und das bringt Vertrauen zurück, nicht Worte sondern Leben.

00:30:13: Wer anderen Vertrauen geben möchte der braucht ja selbst ganz viel Vertrauen und Kraft und Überzeugung.

00:30:20: was sind für Sie persönlich die Kraftquellen?

00:30:23: Es ist aber so gebet ist wirklich eine Kraftquelle.

00:30:26: ich bin ja Carmenita Pata wie sie sagen um die Gemeinschaft und die positive Gespräche Aber auch sage ich mal so eine Hoffnung.

00:30:37: Deswegen finde ich auch schön, wenn man in Europa lebt.

00:30:40: Dass man auf Frühlinge erleben darf und das ist also so Zeichen die auch von außen dass man sieht.

00:30:47: aber von ihnen ist es halt auch immer noch zu agieren und Teil einer Blaubensgemeinschaft zu sein, die eine starke Botschaft hat und das auch immer wieder an Erkennung findet und Akzentanz findet.

00:31:02: Wie Sie merken oder wenn der Papst irgendetwas sagt, dass das in der ganzen Welt egal wäre wird auch gehört.

00:31:07: Das heißt wir haben eine Botschaft.

00:31:10: Und das gibt mir Hoffnung.

00:31:13: Sie haben in Ihrer Zeit als Seelsorger schon ganz viele unterschiedliche Aufgaben und Funktionen gehabt.

00:31:18: Jugendseelsorge haben sie schon erzählt.

00:31:20: Sie waren Kaplan, Gemeindefahrer, Dekan, Mitglied im Priesterrat, Formationsprefekt im Priesterseminar.

00:31:26: und und Was werden jetzt Ihre Schwerpunkte als Weihbischof sein?

00:31:57: sozusagen ekimäne, interreligiöses Dialog.

00:32:01: Aber es sind Felder die ich jetzt erst einmal kennenlernen muss.

00:32:04: also was das genau heißt werde ich jetzt nach Rusten, nach und nach aufnehmen.

00:32:09: Ordnis für mich halt kein neuer Welt.

00:32:12: ja das bin ich zu Hause.

00:32:15: Genau, das werden erst einmal so meine Bereiche sein und welche Kommission ich in der Bischofskonferenz dann mitwirken werde.

00:32:22: Das muss sich auch zeigen.

00:32:24: da werden neue Kommissionen gegründet.

00:32:26: habe ich jetzt verstanden und dass wenn der Herbst Konferencer wird dann auch konkretisiert und ja dann werde ich wissen was ich dazu tun habe.

00:32:37: Gibt es denn etwas auf das Sie sich jetzt besonders freuen?

00:32:40: Meiner Kindergrund her gesagt sag ich mal so Weltkirche ist für mich wirklich ein schönes Thema wenn sowas wäre.

00:32:47: Ich war wie sie sagen Jugendseelsorger, Jugend ist halt auch für mich ein Bereich was ich kenne und auch gerne tue.

00:32:56: ja das sind halt aber überhaupt keine Ahnung welche Kommissionen es gegründet wird.

00:33:02: Das wird sich alles zeigen.

00:33:04: Zum Schluss würde ich Sie gerne noch das fragen, was wir all unsere Gäste hier in Himmel klarfragen.

00:33:09: An dieser Stelle nämlich, was gibt Ihnen Hoffnung?

00:33:11: Auch Hoffnung in diesem ziemlich schwierigen Moment der Weltgeschichte!

00:33:15: Ja wie sage ich jetzt erst einmal, das klingt vielleicht mal so banal.

00:33:18: aber also der Glaube dass mir wirklich Hoffnung gibt.

00:33:22: Glaube an Jesus Christus, sei ich mal so der dieser Tage wo wir dann richtig viel intensiv feiern viel leiden musste, für seinen Botschaft wirklich kämpfen musste und auch dafür sein Leben geben musste.

00:33:37: Aber dass der Gott ihn nicht im Stich lässt sondern die Auferstehung.

00:33:43: Und jetzt gerade wenn Sie jetzt fragen auch ja ... Die Frühlinge, ja?

00:33:48: Die zeigt das auch noch mal vor und ich sage mal so dir, der Glaube gibt mir wirklich Hoffnung!

00:33:54: Auch die vielen Menschen im Moment für mich persönlich gesagt.

00:33:58: Viele ermutigende Worte habe ich bekommen, viele Freude durfte ich erleben durch meine Ernennung und auch die Unterschutzungszusage, die ich bekommen habe.

00:34:08: Also das gibt mir richtig starke Hoffnung mal richtig zu starten!

00:34:13: Pata Joshi war das der neue Weihbischof von Mainz und zugleich der erste Bischof in Deutschland, der nicht aus Europa stammt.

00:34:20: Normalerweise sagt er predigt er nicht über fünf Minuten.

00:34:23: jetzt haben wir deutlich länger gesprochen.

00:34:25: dafür bedanke ich mich sehr herzlich für ihre Antworten und für Ihre Gedanken.

00:34:29: vielen Dank und alles Gute jetzt für den richtigen Start ins Neue

00:34:33: Amt.

00:34:37: Das war unsere aktuelle Folge Himmelklar.

00:34:39: Wenn sie euch gefallen hat, abonniert uns gern, empfehlt uns weiter und schreibt uns.

00:34:43: das wird uns freuen!

00:34:44: Ich bin Hilde Regeniter und sage Tschüss

00:34:46: bis zum nächsten Mal.

00:35:10: Himmelklar, der katholische Podcast.

00:35:14: Gibt's überall wo es Podcasts gibt?

00:35:17: Auf domradio.de und jetzt im Domradio-Hürfungprogramm!

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